DAS PORTRÄT

 

Ein Porträt ist die künstlerische Darstellung einer historischen Person, demnach eines Menschen, den es einmal gegeben hat oder aber der noch lebt.

Die Umsetzung kann sehr vielfältig sein und entspricht dem Stil des Künstlers, der malt. So vermittelt ein Porträt aus dem Mittelalter eine andere Maltechnik als das expressionistische Porträt eines Menschen Anfang des 20. Jahrhunderts. Das Porträt erfährt damit einen subjektiven Einfluss durch den Urheber und ist nicht wie ein Foto eine realistische Darstellung, auch wenn es zeitweise diesen Anspruch der Künstler und Auftraggeber gab.

Zudem gibt es verschiedene Porträtarten. Hier wird unterschieden zwischen den Körperabschnitten, die abgebildet sind, wie zum Beispiel das Ganzkörper-Porträt oder das Halbporträt, das nur bis zur Brust geht. Ebenso kann man unterscheiden zwischen einem Porträt im Profil oder einem in der Frontalansicht.

Schon im alten Ägypten wurde Alabaster sehr geschätzt. Es heißt, aus dem „Stein der Göttin Bastet“ (ana(r) – bast(et)) soll diese Schminkgefäße besessen haben. Doch auch im ägyptischen Alabastron und in Griechenland wurden Alabastergefäße beziehungsweise Gefäße „ohne Henkel“ (alabe) hergestellt. Darüber hinaus darf der Gips-Alabaster jedoch nicht mit dem härteren, wasserunlöslichen Ägyptischen Alabaster (Onyxmarmor) verwechselt werden. Die „Hauptstadt des Alabasters“ liegt im toskanischen Volterra, wo bereits die Etrusker das wasserhaltige Calciumsulfat verwendeten. In Deutschland wird seit Jahrhunderten Gips und damit Alabaster in Unterfranken abgebaut.